Arsen im Serum °

Material
Serum: 0.5 ml
Methode
AAS
Normwerte
< 10 ng/ml
Indikation
V.a. Arsenvergiftung
Anmerkung
Arsenvergiftungen z.B: durch Einatmen von Insektiziden und Pestiziden.
Stoffwechsel: Die meisten Arsenverbindungen werden rasch resorbiert, auch durch die äußere Haut in u.U. toxischen Mengen. Arsen wird nur in geringfügigen Mengen in der Leber gespeichert und vor allem im Keratin der Haut durch Bindung an Sulfhydrylgruppen eingelagert. Ein Teil wird mit Schuppen und Haaren abgestoßen, jedoch überwiegend renale Ausscheidung.
Biochemie: Arsen blockiert die Sulfhydrylgruppen. Akut wirkt es als „Kapillargift“ (Ödem, Gefäßdilatation), bei chronischer Aufnahme führt es zu Haut-und Nervenveränderungen (Neuritis).
Toxizität: akute Vergiftung: Gewebsödeme, Übelkeit, Brechreiz, evtl. mit Erbrechen, heftige Gastroenteritis mit reiswasserähnlichen Durchfällen, Schockzustand durch Wasser-, Elektrolyt- und Eiweißverlust, mögliche Komplikationen der Niere (Oligurie, Anurie).
chronische Vergiftung: Pigmentverschiebungen der Epidermis (Arsenmelanose), Hyperkeratosen, Haarausfall, weißliche Querstreifungen der Nägel, Apathie,Polyneuropathie, latente Hepatopathie.
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