Die Qualität einer Trinkwasseruntersuchung beginnt bereits bei der Probenahme. Nur eine fachgerecht entnommene Probe ermöglicht eine zuverlässige mikrobiologische Bewertung der Trinkwasserqualität.
Fehler bei der Probenahme können zu verfälschten Ergebnissen führen und damit unnötige Maßnahmen oder ein falsches Sicherheitsgefühl verursachen. Deshalb ist eine standardisierte und normgerechte Probenahme eine wesentliche Voraussetzung für eine korrekte Analyse und Bewertung der Trinkwasserqualität.
Die Probenahme erfolgt bei uns gemäß den Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie der darin genannten Norm DIN 19458, die die mikrobiologische Probenahme von Trinkwasser standardisiert.
Diese Norm definiert unter anderem:
Die Einhaltung dieser Norm ist entscheidend, damit Laborergebnisse belastbar und rechtssicher bewertet werden können. Deshalb erfolgt eine Trinkwasseruntersuchung bei uns ausschließlich entsprechend DIN 19458 durch.
Die DIN EN ISO 19458 unterscheidet verschiedene Probenahmezwecke, da die Art der Probenahme entscheidend dafür ist, welche Aussage über die Trinkwasserqualität getroffen werden kann.
Je nach Ziel der Untersuchung werden unterschiedliche Probenahmeverfahren angewendet:
Der Probenahmezweck A dient der Untersuchung der Wasserqualität im öffentlichen Versorgungsnetz.
Ziel ist es, die mikrobiologische Qualität des Trinkwassers zu beurteilen, bevor es durch die Gebäudeinstallation beeinflusst wird.
Diese Probenahme wird häufig durch Wasserversorger eingesetzt, um die Qualität des Trinkwassers aus dem Versorgungsnetz zu bewerten.
Beim Probenahmezweck B wird die Wasserqualität an der Entnahmestelle unter Berücksichtigung der Gebäudeinstallation untersucht.
Ziel ist es, mögliche mikrobiologische Belastungen innerhalb der Trinkwasserinstallation zu erkennen.
Typische Fragestellungen:
Der Probenahmezweck C dient der Untersuchung der Wasserqualität unter realen Nutzungsbedingungen.
Dabei wird die Probe so entnommen, wie das Wasser tatsächlich verwendet wird.
Typische Merkmale: